Entlassungsfeier

Am Vormittag des 15. Juni 2002 stand der letzte offizielle Akt als Schüler für uns an. Die Entlassungsfeier mit dem Überreichen der Abiturzeugnisse. An diesem Ereignis nahmen nicht nur die Abiturienten, sondern oft auch Eltern, Geschwister und Verwandte teil. Von der Rede der Abiturienten Helge Pühl und Juri Wobst, dem goldenen Abiturienten und der musikalischen Umrahmung wurde danach aber wenig gesprochen. Auch das Überreichen der Abiturzeugnisse im Akkord und die Ehrungen einzelner Abiturieten fand kaum Beachtung.

Umsomehr wurde die Rede von Frau Pohlig diskutiert und kritisiert. Neben einer Rede der Schulleiterin ist es üblich, dass auch ein Lehrer, der einen Leistungskurs im Jahrgang unterrichtete, eine Rede hält. Frau Pohligs Rede über ihren Leistungskurs Religion und dem damit verknüpftem Thema Religionsuntterricht gab Anlass zu Diskussionen und Kritik. Viele Abiturienten und Eltern empörten sich über die Länge (etwa 45 Minuten) und den fehlenden Bezug zum Auditorium. Nebenstehend der Artikel aus der Ostfriesen-Zeitung vom 18. Juni 2002, der dieses Thema auch an die breite Öffentlichkeit gebracht hat. Als Reaktion darauf wurden Leserbriefe von Frau Pohlig und von Eltern veröffentlicht.

Auf diesen Artikel antwortete Frau Pohlig mit einem Leserbrief in der OZ zwei Tage später.

Auch in der humoristischen "Wochenblende" in der Samstagsausgabe (22.6.'02) der Ostfriesen-Zeitung und damit eine Woche nach der Rede gab es einen noch Kommentar.

Die OZ-Artikel und die Antwort von Frau Pohlig führten zu etlichen Reaktionen von Seiten der Eltern.

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